Freiwillige Feuerwehr Lüdinghausen

Löschzug Seppenrade

 

 MSA alpha Personal Network (Telemetrie) 

 

Die Telemetrie ist ein neues System zur Überwachung von Atemschutzgeräteträgern. Mithilfe eines Tablet-PC´s ist es jetzt möglich den Flaschendruck, die Einsatzzeit und die Resteinsatzzeit von mehreren unterschiedlichen Trupps zu kontrollieren. Außerdem ist es möglich einzelnen Trupps, oder allen eingesetzten Trupps einen Evakuierungsbefehl zu schicken. Es ist jedoch auch möglich, dass die vorgehenden Trupps im Notfall einen manuellen Alarm auslösen, welcher auf dem Tablet akkustisch und visuell dargestellt wird. Bewegt sich eine Person einen gewisse Zeitraum nicht schlägt das System ebenfalls Alarm, und macht auf die Notlage aufmerksam. Sollte ein Alarm unbeabsichtigt ausgelöst werden,  so kann dieser vom Trupp quittiert werden. Aktuelle sind die Atemschutzgeräte des TLF3000´s mit diesem System ausgerüstet. Die des HLF´s sollen folgen. Aus einsatztaktischen Gründen wird das Tablet deshalb auch auf dem TLF mitgeführt.

 

 

k-alphamitter +Hochdruckleitung
  1. Der schwarze Kasten ist der sogenannte alphaMitter. Dieser ist dafür zuständig den Flaschendruck

an die alphaSCOUT´s zu übermitteln. Der alphaMITTER ist hierzu per Hochdruckleitung an den
Druckminderer (2) des Atemschutzgerätes angeschlossen. Durch die Verbindung ist es möglich den
genauen Flaschendruck abzugreifen.

 

2. Dies ist der Druckminderer des Atemschutzgerätes. Dieser ist dafür zuständig den Flaschendruck 

teilweise über 300bar herunterzuregeln, dass die Atemluft durch den Lungenautomaten abgegeben 

werden kann. Die Besonderheit an diesem Druckminderer ist die Hochdruckleitung welche zum

alphaMITTER führ

 

k-AlphaDog mit nummern

Die alphaSCOUTS sind das Herzstück des Systems. An dem Gerät, welches an jedem Atem-
schutzgerät vorhanden ist, müssen sich die Truppmitglieder mit ihren alphaTAGs vor Beginn des
Einsatzes anmelden.  Sie warnen den Geräteträger bei unterschreiten der Resteinsatzzeit, bei
erreichen von 150bar, 100bar, und 60bar, bei einer Temperatur von über 200°C, geben
den Evakuierungsalarm der alphaBase weiter und den sogenannten Bewegungsalarm. 

Der alphaSCOUT kann aber nicht nur Alarme empfangen sondern auch an die alphaBASE senden. 

 

  1. Der grüne Knopf dient zum Einschalten des Gerätes. Im Betrieb kann mit diesem Knopf die Hinter-
    grundbeleuchtung eingeschaltet werden. Außerdem kann man zwischen dem Restdruck und der Rest-
    einsatzzeit wechseln. 

  2. Die gelbe Reset-Taste ist zum quittieren der ausgegebenen Alarme, welche zum Beispiel bei 100bar
    ausgegeben werden. Auch Evakuierungsalarme lassen sich hiermit quittieren, sodass der Überwachen-
    de sehen kann, ob der Trupp den Alarm wahrgenommen und registriert hat. Außerdem kann der
    Trupp durch langes drücken dieser Taste zeigen dass er den Einsatzort, also die Brandwohnung oder 
    eine vermisste Person, erreicht hat.

  3. Die Alarm-Taste ist im Betrieb unterschiedlich beleuchtet um in lauten Umgebungen als zusätzlicher
    visuellen Alarm zu fungieren. Die Hauptaufgabe dieser Taste ist jedoch einen "manuellen Alarm" los-
    zuschicken, sodass auch im Falle eines Funkgerätdefekts der Überwachende den Alarm warnehmen
    kann.

  4. Das Display zeigt viele Zusatzinfos an auf welche im weiteren Verlauf noch eingegangen wird.
k-Alphadog Display mit nummern
  1. Das Flaschenpiktogramm zeigt den Füllstand der Flasche an.

  2. Das DATA Symbol wird angezeigt, wenn der alphaSCOUT versucht eine Verbindung mit dem jeweil-
    igen alphaMITTER einzugehen oder Daten an die alphaBASE sendet.

  3. Das Thermometer beginnt zu blingen wenn die Umgebungstemperatur 200°C erreicht hat um die 
    Einsatzkräfte zu warnen.

  4. Das Batteriesymbol zeigt den Ladezustand des alphaSCOUTS an.

  5. Das flüchtende Männchen zeigt einen Evakuierungsalarm an.

  6. An dieser Stelle kann entweder wie hier zu sehen der Restdruck in Zahlen oder wahlweise die Rest-
    einsatzzeit angezeigt werden.
k-MD003209

Dies sind die alphaTAGs, welche jeder Atemschutzgeräteträger bekommen hat. Auf ihnen sind die 

Daten der Einsatzkräfte gespeichert, welche auf der alphaBASE angezeigt werden. Die alphaTAGs 

müssen vor Einsatzbeginn an die Schnittstelle des alphaSCOUTs gehalten werden. Nach der Anmeld-

ung werden die alphaTAGs an die Atemschutzüberwachung weitergegeben.

k-MD003217

Die alphaBASE ist ein Tablet-PC, welcher eine Empfangseinheit besitzt. Durch ein spezielles Programm

lassen sich die Trupps überwachen. Hier wäre es auch möglich Atemschutzgeräteträger zu über-

wachen, welche keine digitale Überwachung nutzen. Diese können manuell eingetragen werden.

k-Screenshot alphabase1

Das Interface des Tablet PC´s ist sehr einfach gehalten, auf der rechten Seite sind die Trupps aufge-

führt. Anhand der Farbe des dargestellten Helms kann der Überwachende den Restdruck der Einsatz-

kräfte schnell und einfach ablesen. Bei jedem Trupp gibt es einen extra Button (Evacuate) mit welchem

es möglich ist einzelne Trupps zu Evakuieren. Im oberen Bereich kann man neue Trupps und einzelne 
Personen eintragen (für die manuelle Überwachung). Außerdem kann man dort alle Trupps evakuieren

und sich das Protokoll für diesen Einsatz anzeigen lassen. Wenn ein einzelner Trupp angewählt wird 

erhält man im Fenster unten links einige Detailinformationen (s. unten).

k-Screenshot alphabase 2
  1. In diesem Bereich wird angezeigt zu welchem Zeitpunkt der eingesetzte Trupp das Einsatzziel er-
    reicht hat und wann er den Rückzug angetreten hat.

  2. Das Flaschen Piktogramm gibt einen schnellen Überblick über den Restdruck in der Flasche, anhand
    von Farbe und Füllstand.

  3. Hier wird der Restdruck in Zahlen angezeigt.

  4. Dies ist die mögliche Resteinsatzzeit, welche die Einsatzkraft hat bis sie endgültig den Rückzug an-
    treten muss.

  5. Bei einem Evakuierungsalarm wird hier angezeit, ob der Alarm vom Tablet versendet wurde, ob er 
    am alphaSCOUT angekommen ist und ob die Einsatzkraft diesen quittiert also wahrgenommen hat.

  6. Dieses Feld zeigt an ob die alphaBASE und der alphaSCOUT momentanen Funkkontakt haben oder
    ob dieser unterbrochen ist. Sollte dieser mal nicht zustande kommen, speichert der alphaSCOUT die 
    Daten und gibt diese im nachhinein ans Tablet weiter.

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